Mongu/Zambia, den 30.11.16

Liebe Freunde,

seit drei Wochen sind wir auf Achse. Wurde auch Zeit. Windhoek ist zwar recht nett, aber deshalb fährt man ja nicht nach Afrika.

Inzwischen haben wir in der Etosha-Pfanne 500 km lang die Stoßdämpfer massiert. Mei, ist dort alles vertrocknet! Nur noch Staub und verdorrte Pflanzen. Als Tier muss das furchtbar sein. Als Pflanze auch. Doch Linderung naht. Es hat inzwischen ein paar Millimeter geregnet. In Deutschland nimmt man das kaum wahr, hier aber hat jeder gestrahlt. Außer den Campern, die im Zelt übernachten mussten.

Jetzt sind wir im Westen Zambias. An sich wollten wir hier nur im Transit hindurch, denn die hiesigen Nationalparks sind nur für richtige Geländewagen erreichbar. Doch dann lernten wir zwei Deutsche mit einem Landrover kennen, die uns anboten, es mit ihnen gemeinsam zu wagen. An den Tiefsandpassagen würden sie uns unter ihre Fittiche, sprich: an den Haken, nehmen.

Versuch macht kluch. Wer weiß, ob wir so ein Angebot noch einmal bekommen, also haben wir zugesagt. Die Liuwa Plains, so heißt der Nationalpark, sind auch für Geländewagen äußerst anspruchsvoll, doch zur Not hätten wir ja jederzeit umkehren können.

Daraus sind sechs unvergessliche Tage - mit unvergesslich viel Sand - geworden. Eine grandiose Landschaft mit wunderschönen afrikanischen Campsites. Fernab vom Schuss, ohne Strom, Trinkwasser und Telefon.

Jetzt sind wir zurück in Mongu und müssen erst einmal alles entsanden und reinigen. Mitte Dezember wollen wir in Pretoria einlaufen und Freunde besuchen. Mal sehen, auf welchem Wege wir dahin gelangen.

Euch allen einen angenehmen Dezember, schiebt den Regen, den Ihr nicht wollt, weiter nach Namibia oder Zambia und genießt die Vorweihnachtszeit.

Schöne Grüße von

Anette & Wolfgang

 

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